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Reiserträge stiegen von 296 Millionen Tonnen (1961) auf 750 Millionen Tonnen (2015). CO₂-Anstieg erhöhte die Erntemenge um 30 Prozent. Der Klimawandel hatte bisher nur geringe negative Auswirkungen auf die Reisproduktion. Reis ist ein essentielles Nahrungsmittel für über die Hälfte der Weltbevölkerung. Höherer CO₂-Gehalt fördert Pflanzenwachstum und steigert globale Ernten. Erhöhung des CO₂-Gehalts führt zu einem globalen „Ergrünen“.
Die Fakten: Zwischen 1961 und 2015 sind die jährlichen Reisernten weltweit auf das Zweieinhalbfache gestiegen. Das belegen amerikanische Forscher in einer neuen Studie. Ein wesentlicher Anteil der Steigerung geht auf die höhere CO₂-Konzentration in der Luft zurück.
Warum das wichtig ist: Was bisher meist negiert oder ignoriert wurde, ist nun in einem renommierten wissenschaftlichen Fachblatt eindeutig nachgewiesen: Der CO₂-Ausstoss, der vom Menschen verursacht wird, erhöht die Erntemengen in der Landwirtschaft und trägt so zur Ernährung der Welt bei.
Das Zitat: «Der steigende CO₂-Gehalt der Atmosphäre war der wichtigste Umweltfaktor, der die Reisproduktion erhöhte, indem er die Photosynthese förderte und die Wassernutzungseffizienz verbesserte.» (Das Wissenschaftsportal «phys.org» zur neuen Studie, siehe hier)
