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USA und Iran unterzeichnen ein Abkommen, doch die Straße von Hormuz bleibt gesperrt. Sperrung führt zu Blockierungen in der Dünger- und Ölversorgung, was die Lebensmittelpreise stark beeinflusst. 30% der weltweiten Düngemittelproduktion stammt aus der Golfregion, deren Produktion auf Erdgas angewiesen ist. Massive Preisanstiege bei Düngemitteln gefährden Bauern, insbesondere in ärmeren Ländern. FAO warnt vor einem Anstieg des Hungerrisikos für 45 Millionen Menschen. Proteste gegen fossile Brennstoffe könnten die Düngemittelproduktion gefährden und zu Ernteeinbußen führen.
Die Ausgangslage: Gestern Donnerstag haben die USA und der Iran ein Abkommen unterzeichnet, das möglicherweise die Strasse von Hormuz öffnet. Doch noch ist die Meerenge in der Golfregion für jeden Schiffsverkehr gesperrt. Deswegen sind nicht nur viele Öl- und Gaslieferungen blockiert. Auch rund 30 Prozent der weltweit produzierten Düngemittel erreichen die Landwirte der Welt nicht mehr.
Warum das wichtig ist: Die Golfregion ist deshalb für die Produktion von Dünger so bedeutend, weil dort ausreichend Erdgas vorhanden ist, das für seine Herstellung benötigt wird. Das zeigt, wie sehr die weltweite Landwirtschaft von fossilen Brennstoffen abhängig ist.
Das Zitat: «Es ist der Beginn eines systemischen Schocks im Agrar- und Lebensmittelsektor, der innerhalb von sechs bis zwölf Monaten eine schwere Lebensmittelpreiskrise auslösen könnte.» (Agrarorganisation der Vereinten Nationen, FAO, siehe hier)
