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Die Eidgenössische Finanzkontrolle übt scharfe Kritik am Umgang des Bundes mit Umweltproblemen und Altlasten. Der Synthesebericht deckt systematische Fehlschläge in der Projektdatenbasis und Planung auf. Kosten und Risiken werden häufig unterschätzt, was zu finanziellen Belastungen in der Zukunft führt. Es mangelt an klaren Strategien, angepassten Prioritäten und Verantwortlichkeiten, was Projektabwicklungen behindert. Ein institutionaleller Stillstand führt dazu, dass politische und finanzielle Probleme in die Zukunft verschoben werden.
Die Fakten: Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) kritisiert, wie der Bund mit Altlasten, Schadstoffen oder Abfällen umgeht. Das Fazit der Prüfung ist hart: Probleme werden seit Jahren lieber verschoben als gelöst, obwohl viel Geld ausgegeben wird.
Warum es wichtig ist: Die Schweiz rühmt sich ihrer Generationengerechtigkeit. Doch ein neuer Synthesebericht zeigt: Der Bund produziert mangels richtigem Management systematisch genau das Gegenteil – versteckte Lasten für morgen.
Die grosse Linie: Die Finanzkontrolle erstellte eine Synthese aus zwanzig Prüfberichten aus den Jahren 2011 bis 2024 zum Umgang mit Umweltproblemen. Was nach Einzelfällen aussieht, hat ein Muster:
- Es gibt zu wenig Daten – oder sie sind unsicher.
- Die Kosten werden zu optimistisch berechnet.
- Die Projekte werden zu schwach gesteuert.
