Ganz knapp: →
Die EU ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz, jedoch erleben Unternehmen Schwierigkeiten beim Export. Exporthindernisse umfassen hohe Versandkosten, neue Mehrwertsteuerregelungen und zusätzliche Zollbelastungen ab 2026. Der Binnenmarkt der EU funktioniert in der Praxis nicht so reibungslos wie angenommen, mit hohen Handelshemmnissen zwischen den EU-Staaten. Schweizer Produkte, die vergleichbaren Standards entsprechen, stoßen beim Export in die EU auf unnötige Bürokratie und zusätzliche Anforderungen. Die Bilateralen III lösen die bestehenden Probleme nicht nachhaltig, und der privilegierte Zugang erweist sich als irreführend.
Die Fakten: Die EU ist der bedeutendste Handelspartner der Schweiz.
Warum das wichtig ist: Wie lange noch? Der EU-Binnenmarkt ist für manche Schweizer Unternehmen ein undurchdringliches Dickicht. Ein Beispiel aus der Nahrungsmittelindustrie.
Wenn von den Vorzügen der sogenannten Bilateralen IIIgesprochen wird, dann fällt oft die Bemerkung, wir müssten den «privilegierten» Zugang zum Binnenmarkt, den wir jetzt genössen, um jeden Preis bewahren. Das klingt vernünftig.
Wer möchte nicht ein Privileg besitzen?