Ganz knapp: →
Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz erreichte am 31. Dezember 2025 über 9,1 Millionen (+0,8%). Die Zahl der über 65-Jährigen übersteigt erstmals die der unter 20-Jährigen, was die Alterung der Bevölkerung belegt. Die Zuwachsrate ist hauptsächlich auf ausländische Einwanderung zurückzuführen, die um 1,9% auf 2,5 Millionen anstieg. Der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung stieg von 20,7% im Jahr 2005 auf 27,7%. Die Zahl der Lebendgeburten sank um 0,5% auf 77.900, wovon über 30% Ausländer waren. Es wird befürchtet, dass eine unkontrollierte Asylmigration zur Entstehung von Ghettos und zur Gefährdung der kulturellen Identität führen könnte. Der SVP-Vorschlag, eine feste Bevölkerungsobergrenze einzuführen, wird als unangemessen kritisiert; stattdessen sollte die Asylmigration getrennt behandelt werden.
Die Fakten: Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz erreichte nach neuesten Angaben des Bundesamtes für Statistik am 31. Dezember 2025 mit gut 9,1 Mio. Menschen (+0.8%) einen neuen Höchststand.
Warum das wichtig ist: Das Bundesamt für Statistik (BfS) strich insbesondere hervor, dass die Zahl der über 65-Jährigen jene der unter 20-Jährigen erstmals übertraf. Ein weiterer Beleg für die fortschreitende Alterung der Bevölkerung. Nur am Rande wies das BfS auf eine weitere bedeutsame Entwicklung hin: Die Bevölkerungszunahme im Berichtsjahr ist fast ausschliesslich auf die ausländische Bevölkerung zurückzuführen. In der Medienberichterstattung ging dieser Aspekt fast vollständig verloren.
