Ganz knapp: →
SP argumentiert, dass Leerwohnungsziffer Beweis für irrelevante Marktmechanismen ist. Die Leerwohnungsziffer erfasst nicht alle verfügbaren Wohnungen und kann irreführend sein. Hauseigentümerverband betont, dass eine hohe Leerwohnungsziffer und ein knappes Angebot gleichzeitig bestehen können. SP hält an ihrer Position fest, trotz Kritik an der Aussagekraft der Ziffer. Zuwanderung hat nachweislich einen preistreibenden Effekt auf die Mietpreise.
Die Fakten: Die SP suggeriert, dass im Mietmarkt die Bewegungen von Angebot und Nachfrage für die Preisbildung irrelevant seien. Das gleiche gelte für die Zuwanderung. Diese Behauptungen will die Partei mit der umstrittenen Leerwohnungsziffer belegen – deren Eignung dafür jedoch fraglich ist.
Warum das wichtig ist: Die Sozialdemokraten heben regelmässig ihre hohe Kompetenz beim Thema Wohnen und Mieten hervor. Diesen Anspruch können sie nur dann glaubwürdig erheben, wenn ihre Argumentationen und Zahlen überzeugend sind.
