Ganz knapp: →
Die «Neutralitäts-Initiative» wurde mit ca. 31 Prozent abgelehnt. Befürworter sehen die Bestätigung der Neutralität bedroht und fordern, die Zusicherung des Bundesrats zu wahren. Gegner interpretieren das Ergebnis als Bestätigung einer flexiblen und situativen Neutralität. Die Neutralität soll weiterhin im Zusammenhang mit der westlichen Sicherheitsarchitektur betrachtet werden. Es wird betont, dass Zusammenarbeit mit anderen Armeen notwendig ist, um die Verteidigungsfähigkeit zu stärken.
Die Fakten: Der «Nebelspalter» hat mit den siegreichen Gegnern und den geschlagenen Befürwortern der «Neutralitäts-Initiative» gesprochen.
Warum das wichtig ist: Die Schweizer Stimmbevölkerung hat die «Neutralitäts-Initiative» deutlich abgelehnt: Gemäss Hochrechnungen kommt das Ansinnen nicht weit über 31 Prozent Ja-Stimmen-Anteil und wird von allen Ständen abgelehnt.
