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Geburtenrate in den USA ist seit 2007 um 22 Prozent gefallen. Studie des NBER postuliert einen Zusammenhang zwischen iPhone-Nutzung und Geburtenrückgang. Regionsvergleich zeigt, dass Geburtenraten in AT&T-bedeckten Gebieten stärker fielen. Der Rückgang betrifft vor allem Jugendliche und junge Erwachsene: iPhone erklärt 33-52% des Geburtenrückgangs. Mögliche Auswirkungen: weniger persönliche Kontakte, besserer Zugang zu Verhütungsinformationen und erhöhter Pornografiekonsum. Studie ist noch nicht peer-reviewed, verwendet jedoch ein robustes quasi-experimentelles Design.
Die Fakten: Die Geburtenrate in den USA ist seit 2007 um 22 Prozent gefallen. Ökonomen, Demografen und Gesundheitsexperten suchen seit Jahren nach einer überzeugenden Erklärung. Eine neue Studie, publiziert beim National Bureau of Economic Research (NBER), kommt zu einem überraschenden Schluss: Das iPhone könnte einen erheblichen Teil dieses Rückgangs verursacht haben.
Das Wichtigste in Kürze: Die Autoren nutzen die exklusive Partnerschaft zwischen Apple und dem Telekom-Anbieter AT&T von 2007 bis 2011 als natürliches Experiment. In dieser Zeit war das iPhone in den USA nur über das Mobilfunknetz von AT&T nutzbar. Regionen mit guter AT&T-Abdeckung hatten deshalb früher und besseren Zugang zum iPhone als andere Regionen. Die Forscher vergleichen Geburtenentwicklungen zwischen diesen Regionen mit anderen ohne AT&T-Angebot.
