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Die USA und die Schweiz basieren auf der Idee der Selbstregierung der Bürger. Thomas Jefferson betonte in der Unabhängigkeitserklärung die Bedeutung der Zustimmung der Regierten für die Legitimität der Regierung. Die Selbstregierung ist in Gefahr durch zunehmende Machtkonzentration bei Politikern und Verwaltungen. Bürger werden durch staatliche Unterstützung von Eigenverantwortung abhängig gemacht. Die politischen Strukturen stellen die Freiheit der Bürger infrage und fördern eine Abhängigkeit von der Regierung. Eine mangelnde repräsentative Verbindung zwischen der Regierung und den Bürgern führt zu einer Schwächung der Demokratie. Alexis de Tocqueville warnt vor den Folgen einer übergriffigen Regierung, die den Willen der Bürger untergräbt. Der anhaltende Erfolg der Selbstregierung hängt von der aktiven Teilnahme und Disziplin der Bürger ab.
«Governments are instituted among Men, deriving their just powers from the consent of the governed.» Thomas Jefferson, Autor der Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776
Die Vereinigten Staaten sind das einzige Land, das auf einer Idee beruht – der Idee der Selbstregierung der Bürger. Diese Idee ist trotz des 250. Geburtstags modern – moderner als jede Form von Regierung von oben, wie sie die meisten Länder und Organisationen wie die EU kennen. Es ist auch – seit dem 13. Jahrhundert – die Idee der Schweiz. Heute ist die Idee der Selbstregierung in Gefahr.
Am 4. Juli 1776 unterzeichneten die Vertreter von dreizehn britischen Kolonien im heutigen Amerika die Unabhängigkeitserklärung. Nach langem Zögern, so heisst es darin, sei es notwendig geworden, die Verbindung zum Mutterland zu lösen und eigenständig zu werden. Der Verfasser, der spätere dritte Präsident Thomas Jefferson, entschuldigt sich beinahe für diesen Schritt. Weshalb sagten sich die Kolonien von Grossbritannien los?

