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Die PPWR ist Teil des EU-Green Deal und zielt auf die Schaffung einer Kreislaufwirtschaft ab. Sie erfordert umfassende Dokumentation und Nachverfolgbarkeit für jede Verpackung, was zu erhöhten Kosten und Bürokratie führt. Unternehmen sind unsicher über die Anforderungen, da viele Details noch nicht klar sind. Kleinere Firmen könnten Schwierigkeiten haben, die neuen Vorschriften zu erfüllen, was zu einem möglichen Verlust von Lieferanten führen könnte. Die Verordnung gilt auch für den Export in die EU und könnte kleinere Unternehmen wirtschaftlich belasten. Es besteht die Gefahr, dass Bürokratie die tatsächlichen Umweltziele untergräbt.
Die Fakten: Ab dem 12. August startet mit der EU-Verpackungsverordnung (PPWR) eines der ambitioniertesten Regulierungsprojekte des «Green Deal» der EU. Das Ziel ist der Umbau der Wirtschaft zu einer Kreislaufwirtschaft. Das Ergebnis könnte ein anderes sein: ein gigantischer Bürokratieapparat, der Unternehmen lähmt, Kosten erhöht und teilweise sogar das Gegenteil dessen bewirkt, was die EU erreichen wollte.
Warum das wichtig ist: In Bern wird betont, dass diese Verpackungsverordnung nicht für die Schweiz gelte. Das ist weder in bestehenden noch in den künftigen Verträgen mit der EU ausgeschlossen und die Verwaltung in Bern arbeitet längst selbst an den gleichen Ideen.
Die Details: Die PPWR greift in jede Verpackung ein – vom Versandkarton über das Klebeband bis zum Etikett. Betroffen ist nahezu jeder Wirtschaftsakteur. Ob Hersteller, Lieferanten, Importeure, Händler, Logistikunternehmen: Alle müssen sich an die neue Verordnung halten.
