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CO₂-Abscheidung und -Speicherung steckt in tiefer Krise

CO₂-Abscheidung und -Speicherung steckt in tiefer Krise
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BP zieht sich aus wichtigen britischen CCS-Projekten zurück, aufgrund gestiegener Kosten und Druck von Investoren. CCS ist entscheidend für die Dekarbonisierung, insbesondere in schwer reduzierbaren Branchen. Weltweite CCS-Projekte stehen vor finanziellen und technischen Schwierigkeiten, inklusive Kostenüberschreitungen. Experten warnen vor einer übermäßigen Abhängigkeit von CCS, da gesetzte Ziele möglicherweise nicht erreichbar sind. In der Schweiz hat der Bundesrat die CO₂-Speicherung im Ausland genehmigt, der Aufbau der Infrastruktur wird jedoch mit hohen Kosten verbunden sein.

Die Fakten: Der Energiekonzern BP zieht sich aus der Finanzierung von zwei wichtigen britischen Projekten zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (Carbon Capture and Storage, CCS) zurück. Auch sonst häufen sich in der ganzen Welt Misserfolgs-Meldungen bei CCS-Projekten .

Warum das wichtig ist: Die Abscheidung und Speicherung von CO₂ gilt als zentrale Technologie, um das Netto-Null-Ziel zu erreichen. Für manche Branchen wie die Zementindustrie ist es faktisch die einzige Möglichkeit, klimaneutral zu werden. Doch die CCS-Projekte sind immer mehr von technologischen Schwierigkeiten, verpassten Zeitlimits und überbordenden Kosten geprägt.

Das Zitat: «Viele Wissenschaftler gehen (...) inzwischen davon aus, dass CCS eine Verschwendung von Geld sein könnte, da die Technologie weniger effektiv arbeitet als erwartet und gleichzeitig Mittel von langfristigen Investitionen in erneuerbare Energien abziehen könnte.» (Onlineportal oilprice.com, im Oktober 2025, siehe hier)

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