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Christoph Brand: «Neue Kernkraftwerke sind technologisch und finanziell machbar»

Christoph Brand: «Neue Kernkraftwerke sind technologisch und finanziell machbar»
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Axpo präsentiert zwei Szenarien zur Schließung der Stromlücke im Winter: forcierter Windkraftausbau und Bau neuer Kernkraftwerke. Christoph Brand betont, dass Axpo technologieoffen ist und neue Kernkraftwerke als Option in Betracht zieht. Wichtig sind die drei identifizierten Risiken: Markt-, Regulierungs- und politisches Risiko. Um neue KKWs zu ermöglichen, muss der Staat finanzielle Sicherheit bieten. Axpo sieht eine breitere Akzeptanz von Windkraft, obwohl Photovoltaik in der Winterzeit geringere Erträge liefert. Gaskraftwerke werden als notwendig erachtet, um Schwankungen im Stromangebot auszugleichen. Langfristige Planung und Unterstützung verschiedenster Technologien sind notwendig, um den winterlichen Strombedarf zu decken.

Die Axpo hat am Dienstag zwei Szenarien präsentiert, wie die drohende Stromlücke im Winter gestopft werden kann (siehe hier und hier). Im ersten Szenario ist eine forcierter Ausbau von erneuerbarer Energie vorgesehen, insbesondere von Windenergie. Im zweiten Szenario schlägt die Axpo aber den Bau von zwei neuen Kernkraftwerken als Ersatz für die bestehenden Werke Gösgen und Leibstadt vor. Bis jetzt hat das Energieunternehmen neue KKW immer kategorisch ausgeschlossen. Warum dieser Wechsel? Alex Reichmuth hat mit Axpo-Chef Christoph Brand gesprochen.