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Rima Hassan bezeichnete den 7. Oktober Terrorangriff der Hamas als „legitimen Widerstand“. SP-Ständerat Carlo Sommaruga lädt Hassan ins Bundeshaus ein und verteidigt diese Entscheidung. Hassan ist in Frankreich wegen mutmaßlicher Terrorverherrlichung angeklagt und hat umstrittene Äußerungen gegen Israel getätigt. Mehrere Länder, darunter Israel und Kanada, haben Einreisesperren gegen sie verhängt. Sommaruga sieht die Einladung als Chance für einen Dialog über die Solidarität mit Palästinensern.
Das ist passiert: Auf Einladung von SP-Ständerat Carlo Sommaruga besuchte am Dienstag die französische Palästina-Aktivistin Rima Hassan das Bundeshaus in Bern. Hassan hatte den Terrorangriff am 7. Oktober wiederholt als «legitime Form des Widerstands» bezeichnet. Für diese Nähe zu Verharmlosern von Terrorismus, Islamismus und Antisemitismus verdient der Genfer den Titel «Löli des Tages».
Der Löli-Faktor: Sommaruga verteidigt die Einladung als «völlig legitim», wie sich der Sozialdemokrat im «Blick» zitieren lässt: «Sie ist Mitglied des Europäischen Parlaments und setzt sich für die palästinensische Sache ein.» Hassan sei zudem ein Symbol für «politische Repression gegen Einzelpersonen und die Solidaritätsbewegung mit Palästina».
Rima Hassan hatte den Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober wiederholt als «legitime Form» eines «palästinensischen Widerstands» gegen «israelische Kolonialisierung» bezeichnet. So hatte sie beispielsweise im Februar 2025 erklärt, dass die hierzulande verbotene Terrororganisation aus Sicht des internationalen Rechts als «legitimer Akteur» betrachtet werden müsse, weil die Legitimität des «bewaffneten Kampfes im Kontext der Kolonialisierung» unbestreitbar und notwendig sei, so Hassan.
