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Experten warnen vor zunehmenden Hitzetagen und deren Gefahren, insbesondere für ältere Menschen. Klimaanlagen sind in der Schweiz wenig verbreitet, obwohl sie in anderen Ländern helfen, hitzebedingte Sterblichkeit zu reduzieren. Die Baugesetzgebung hindert die Installation von Klimaanlagen aufgrund hoher Hürden, insbesondere in größeren Städten. Politiker verschiedener Parteien erkennen den Bedarf an Klimaanlagen, sehen jedoch unterschiedliche Verantwortlichkeiten zwischen Bund und Kantonen. Es wird betont, dass Klimaanlagen nicht die einzige Lösung sein sollten; ganzheitliche Ansätze sind notwendig.
Die Fakten: Obwohl Experten vor einer Zunahme der Hitzetage und Hitzewellen warnen, sind Klimaanlagen hierzulande wenig verbreitet. In Bundesbern klaffen die Meinungen weit auseinander: Die SVP sträubt sich vor einem Eingriff in die Kompetenzen der Kantone. Die Mitte hält eine Senkung der Hürden für Altersheime, Schulen und Spitäler für prüfenswert und die SP fordert «ganzheitliche Lösungen» – die oft aber nicht kurzfristig umsetzbar sind.
Warum das wichtig ist: Gemäss Bundesamt für Umwelt (BAFU) ist Hitze die «tödlichste Naturgefahr der Schweiz» – ältere Menschen leiden besonders darunter. Zu ihrem Schutz werden künftig weitere Anpassungen nötig sein: Die Zahlen aus den USA und aus Japan zeigen, dass Klimaanlagen helfen könnten, wo bauliche Massnahmen nicht ausreichen oder nicht schnell genug umsetzbar sind.
