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Blocher verliert Big Time II. Ist er vorbei? Analyse eines Überzeugungstäters.

Blocher verliert Big Time II. Ist er vorbei? Analyse eines Überzeugungstäters.
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29 Prozent der SVP-Wähler lehnten Blochers Neutralitätsinitiative ab. Kritiker befürchten, Blochers politische Macht könnte schwinden, während er selbst überzeugt bleibt. Blocher war in der Vergangenheit oft mit Niederlagen konfrontiert, blieb jedoch immer ein zentraler Akteur. Seine Sicht auf die Neutralität wurde durch die Sanktionen gegen Russland beeinflusst. Politische Beobachter sehen Blochers Einfluss als gefährdet, doch er hat sich in der Vergangenheit mehrfach als robust erwiesen.

Die Fakten: Selbst 29 Prozent der SVP-Wähler folgten Blocher nicht und verwarfen die Neutralitätsinitiative.
 
Warum das wichtig ist: Finis Blocheri? Nein. Dieser alte Staatsmann hat jede Niederlage überlebt.
 
 
 
 
Wenn man die Krokodilstränen sieht, die jetzt selbst Blocher-Hasser vergiessen angesichts dessen Niederlage bei der Neutralitätsinitiative, muss man damit rechnen, dass der Zürichsee bald ein zweites Mal gefüllt wird.
 
So viele zeigen Mitleid mit ihm:

  • Er habe das Gespür für die Bevölkerung verloren, sagt Cédric Wermuth, Co-Präsident der SP im Tages-Anzeiger, er befinde sich nicht mehr am «Puls der Realität». Sein Mythos sei «angekratzt», wobei man hier nicht herausfindet, ob das Wermuth sagt oder aber Philipp Loser, der Autor des Artikels.
     
  • «Der hat sich komplett verrannt», glaubt Marianne Binder, Ständerätin des Aargaus, ebenfalls im Tagi. Sie ist die Tochter von Toni Keller, Nationalrat der CVP, mit dem Blocher jahrelang im Parlament gesessen hatte. Die beiden kamen gut aus, wenn auch politisch so weit entfernt wie der Mars vom Mond: Vielleicht kann es Binder ja beurteilen.
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