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Bilaterale III: Mehr Wohlstand durch mehr Zuwanderung?

Bilaterale III: Mehr Wohlstand durch mehr Zuwanderung?
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Die neuen bilateralen Verträge wurden von Guy Parmelin und Ursula von der Leyen in Brüssel unterzeichnet. Die Übernahme der Personenfreizügigkeit ermöglicht es EU-Bürgern, einfacher in die Schweiz zu ziehen. Die Nettozuwanderung könnte weiterhin um die 70.000 Personen pro Jahr betragen. Schutzklauseln zur Begrenzung der Zuwanderung werden als ineffektiv angesehen. Economiesuisse befürwortet die Zuwanderung, sieht sie aber skeptisch in Bezug auf die individuellen Wohlstandgewinne. Negative Auswirkungen sind steigende Immobilienpreise und Lebensqualitätseinbußen in der Schweiz. Die Bevölkerung muss entscheiden, ob sie eine höhere Zuwanderung akzeptiert, die mit Lebensqualitätsverlusten einhergeht.

Am Montag, 2. März haben Bundesrat Guy Parmelin und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in der EU-Hauptzentrale in Brüssel die neuen bilateralen Verträge unterschrieben. Grosse Freude war Parmelin bei dieser Unterzeichnung nicht anzusehen und dafür gibt es gute Gründe. Würden die Bilateralen III umgesetzt, dann wäre weiterhin eine schrankenlose Zuwanderung aus der EU für diejenigen möglich, die in der Schweiz arbeiten wollen oder mit genügend finanziellen Mittel hier leben wollen. Und das sind Viele.