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Anstieg der Nachteilsausgleiche an Schweizer Schulen und Universitäten, auch für Depressionen. Kritiker befürchten eine Absenkung der Leistungsanforderungen und begrenzte Aussagekraft von Noten. Fehlender einheitlicher Datensatz zur Häufigkeit von Nachteilsausgleichen innerhalb der Schweiz. Bedenken, dass Verwöhnung durch Nachteilsausgleiche die Realität im Berufsleben nicht widerspiegelt. Details über die Handhabung von Nachteilsausgleichen bei verschiedenen Hochschulen variieren stark.
Die Fakten: An den Schweizer Schulen und Universitäten werden immer öfter sogenannte Nachteilsausgleiche wegen Behinderungen und Beeinträchtigungen zugestanden. In den Genuss von erleichterten Anforderungen oder längeren Prüfungszeiten kommen mittlerweile auch Studenten mit einer Depression.
Warum das wichtig ist: Eine Depression ist eine psychische Erkrankung mit ziemlich unspezifischen Symptomen. Fast jeder zehnte Bewohner der Schweiz nimmt Medikamente dagegen ein. Es ist darum zu befürchten, dass künftig noch viel mehr Schüler und Studenten Nachteilsausgleiche in Anspruch nehmen und Arbeitgeber bald nicht mehr wissen, was Noten und Abschlüsse noch wert sind.
