Ganz knapp: →
In Berlin, Zürich, München und London wählten je über 50% der Wähler linke Parteien. Der hohe Akademikeranteil in Städten korreliert mit einer Neigung zu linken Wahlen. Frauen und jüngere Akademiker neigen stärker zu linken Positionen. Intellektuelle, die für andere entscheiden möchten, können paternalistisch auftreten und den gesunden Menschenverstand übersehen. Implizites Wissen von Praktikern wird oft als weniger wertvoll erachtet als akademisches Wissen. Das Scheitern linker Experimente in Städten wie Seattle und Los Angeles wird hervorgehoben. Der Autor zitiert Rousseau und fordert dazu auf, auch die ländliche Perspektive zu schätzen.
Die Fakten: In Berlin haben rund 57 Prozent der Wähler linke Parteien gewählt, in Zürich: 61 Prozent, in München: 52 Prozent, in London: 50 Prozent.
Warum das wichtig ist: Die Städte sind links, weil hier sehr viele Akademiker leben. Wir sollten weniger davon ausbilden.
Wenn man sich ab und zu fragt, warum die Städte des Westens fast durchwegs in die Hand der Linken gefallen sind, dann lohnt es sich, die Akademikerquote zu betrachten:
