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Aussenpolitiker schmettern das Ständemehr ab

Aussenpolitiker schmettern das Ständemehr ab
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Aussenpolitische Kommission lehnt Parlamentarische Initiative für Ständemehr ab. Staatspolitische Kommission hatte zuvor Zustimmung gegeben, was das Problem verschärft. Sitzung war turbulent, Entscheidungen gegen SVP und in Abstimmung mit SP und Grünen gefällt. Botschafter mischte sich während der Sitzung ein, was unzulässig ist. Medienmitteilung der Kommission ignoriert Minderheitsmeinung und zeigt einseitige Argumentation. Politische Krise im Nationalrat wird durch das Handeln der EU-unterstützenden Fraktionen verstärkt.

Die Fakten: Die Aussenpolitische Kommission des Nationalrates hat in einer Kurz-Sitzung die Parlamentarische Initiative für ein Ständemehr bei den Rahmenverträgen abgeschmettert. Die Sitzung war laut und turbulent. Das Problem: Die eigentlich zuständige Staatspolitische Kommission hat ihr schon zugestimmt.

Warum das wichtig ist: Das Seilziehen um die Behandlung eines sachlich gerechtfertigten Vorstosses zeugt von einer institutionellen Krise – im Nationalrat. 

Die Details: Das Hin und Her um die Parlamentarische Initiative aus dem Ständerat, die mit den Rahmenverträgen eine Verfassungsänderung verknüpfen will, dauert nun schon vier Wochen an (hier geht es zur ganzen Vorgeschichte). 

  • Der neuste Coup der EU-Turbos: Sie haben in einer Kurz-Sitzung von 75 Minuten den Vorschlag verworfen, ohne ihn inhaltlich zu diskutieren. 
  • Der Grund: Im gleichen Sitzungszimmer war die Fraktionssitzung der SP angesetzt. 
  • Trotzdem wurde ein Antrag, die Initiative gar nicht zu behandeln, weil schon die eigentlich zuständige staatspolitische Kommission ihr zugestimmt habe, abgelehnt. 
  • Auch ein Ordnungsantrag, die Sitzung zu beenden, wurde abgelehnt. Es war wichtiger, den Vorstoss rasch abzuschmettern. 
  • Alle Entscheide wurden gegen die Vertreter der SVP gefällt. Mitte und FDP machten jedes Spiel von SP und Grünen mit. 
  • Nationalrat Fabian Molina (SP, ZH) sah im Vorgehen der Staatspolitischen Kommission sogar einen «Staatsstreich». 
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