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Ausbau der Atomkraft hätte Europa vor Energiesorgen bewahrt

Ausbau der Atomkraft hätte Europa vor Energiesorgen bewahrt
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Ursula von der Leyen kritisiert den Rückzug von der Atomkraft als strategischen Fehler. Die Atomkraft trug 1990 noch ein Drittel zur Stromversorgung bei, 2024 waren es nur 15%. Energiebeitrag der Kernkraft sank von 9,4 Exajoules (2000) auf 7,1 Exajoules (2024). Europa ist weiterhin auf Gasimporte, insbesondere aus Russland und Katar, angewiesen. Zwei hypothetische Szenarien zeigen, dass ein forcierter Ausbau der Atomkraft die Gasimporte überflüssig gemacht und die Treibhausgasemissionen deutlich gesenkt hätte. Aktuell planen zahlreiche EU-Staaten und die Schweiz, in die Kernenergie zu investieren, um zukünftige Energiesorgen zu mildern.

Die Fakten: Ursula von der Leyen hat es vor Kurzem als «strategischen Fehler» bezeichnet, dass Europa sich von der Atomkraft abgewendet hat. Die EU-Kommissionspräsidentin hat recht: Hätte der Kontinent in den letzten Jahrzehnten in die Kernenergie investiert, statt sie zurückzufahren, wäre Europa heute unabhängig von Gas aus Russland und Katar und würde beim CO₂-Ausstoss deutlich besser abschneiden.

Warum das wichtig ist: 1990 trug die Atomkraft noch rund ein Drittel zur Stromversorgung der EU bei. Heute sind es nur noch 15 Prozent. Wäre diese Entwicklung umgekehrt verlaufen, hätte Europa heute einige Energiesorgen weniger. 

Das Zitat: «Es war ein strategischer Fehler für Europa, sich von einer verlässlichen, erschwinglichen Quelle emissionsarmer Energie abzuwenden.» (Ursula von der Leyen zur Atomkraft in der EU, Nuclear Energy Summit in Paris, März 2026)

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