Ganz knapp: →
OECD fordert drastischen Ausbau der Atomkraft aufgrund hoher Kosten erneuerbarer Energien. Wind- und Solarenergie gelten als volatil, was hohe Backup-Kosten verursacht. Steigender globaler Strombedarf bis 2050 erfordert Verdopplung der nuklearen Kapazitäten auf 1200 Gigawatt. Breiter globaler Konsens über die strategische Rolle der Kernenergie in der Energiewende. Diskussion in der Schweiz wird als veraltet wahrgenommen, während der Fokus auf Zukunftsperspektiven gelegt werden sollte.
Die Fakten: Eine Studie der OECD verlangt einen enormen Ausbau der Atomkraft.
Warum das wichtig ist: Jahrelang haben internationale Organisationen das Hohe Lied der Erneuerbaren gesungen. Nun denken sie um. Die Realität hat sie eingeholt.
Wenn zwei ausgebildete Historiker wie ich und mein Kollege Dominik Feusi in unserem Podcast Bern einfach seit Jahren davor warnen, dass Wind und Solarkraft volatile Energiequellen sind und deshalb die Kosten einer solchen Energieversorgung erheblich, zumal ständig ein Back-up bereitzustehen hat, – doch die Politiker es trotzdem besser wissen und nie auf uns hören, dann mag das zwei Dinge beweisen:
- Dass sich diese zwei Historiker überschätzen, was ihren Einfluss auf Politiker anbelangt.
- Dass man keinen PhD in Physik haben muss, um die trivialsten Gesetzmässigkeiten der Energieproduktion zu begreifen.