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Tamedia und «20 Minuten» Umfrage zeigt hohe Nachfrage nach Klimaanlagen in der Schweiz. Professor Arno Schlüter von der ETH Zürich kritisiert Klimaanlagen wegen ihrer Nebenwirkungen. Er empfiehlt stattdessen Rollläden, nächtliches Lüften und Ventilatoren. Schlüter plädiert für eine grundlegende Reduktion von CO₂ und eine nachhaltige, klimacorrecte Architektur. Trotzt seiner ablehnenden Haltung wohin die weit verbreitete Nutzung von Klimaanlagen, z.B. in den USA, zeigt positive gesundheitliche Auswirkungen.
Das ist passiert: Laut einer Umfrage von Tamedia und «20 Minuten» verlangt eine grosse Mehrheit der Bevölkerung, dass in der Schweiz endlich mehr Klimaanlagen installiert werden (siehe hier). Dagegen spricht sich aber Arno Schlüter aus, Professor für Architektur an der ETH Zürich. «Klimaanlagen lösen zwar ein Problem, schaffen aber drei neue», behauptet er (siehe hier). «Sie verursachen Lärm, können in Städten die Aussenluft zusätzlich aufheizen und brauchen Energie.»
Der Löli-Faktor: Der Stand der Wissenschaft ist eindeutig: Klimaanlagen sind bei weitem die beste Massnahme, um zu verhindern, dass alte und geschwächte Menschen wegen hoher Temperaturen sterben (siehe hier, hier, hier, hier und hier). Trotzdem wollen ausgerechnet Leute, die andauernd den Schrecken des Klimawandels beschwören, partout nichts von Air Conditioning wissen. Zu ihnen gehört Arno Schlüter.
