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Anstieg des Antisemitismus seit dem 7. Oktober 2023, beschrieben als «Tsunami». Besorgnis über salonfähigen Antisemitismus in Medien, linken Kreisen und Kirchen. Unterschied zwischen legitimer Israel-Kritik und Antisemitismus betont. Kritik an deutscher Politik, insbesondere an der Finanzierung von Terroristenfamilien und dem Waffenembargo gegen Israel. Aufruf nach mutigen politischen Führungspersönlichkeiten, die zwischen Tätern und Opfern unterscheiden.
In der neuen Folge von «deutsch&deutlich» spricht Claudio Zanetti mit der kämpferischen Zionistin Malca Goldstein-Wolf über den dramatischen Anstieg des Antisemitismus seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023.
Frau Goldstein beschreibt die Lage als «Tsunami». Besonders besorgt ist sie nicht primär wegen des «klassischen» Rechtsextremismus’, sondern vom salonfähigen Antisemitismus, der über öffentlich-rechtliche Medien, linke Kreise und sogar kirchliche Vertreter verbreitet wird. Als Beispiel nennt sie den Benediktinermönch Pater Nicodemus Schnabel, der aus Jerusalem subtil gegen Israel hetzt und dabei eine breite Bühnen erhält. Eine der Ursachen des neuen aggressiven Antisemitismus liegt ihrer Meinung nach in der unkontrollierten Migration, die als Verstärker wirkt.
Im Gespräch wird klar unterschieden zwischen legitimer Israel-Kritik und Antisemitismus: Doppelstandards, die Obsession allein mit dem jüdischen Staat, die Gleichsetzung Israels mit ISIS oder Iran sowie die Bagatellisierung palästinensischen Terrors seien klare Merkmale von Judenhass. Malca Goldstein verteidigt den Zionismus als legitimen Wunsch nach einem sicheren jüdischen Staat nach dem Holocaust.
Kritisiert wird scharf die deutsche Politik: die Finanzierung von Terroristenfamilien durch deutsche Steuergelder, das Waffenembargo in Israels dunkelster Stunde, der moralapostelhafte Zeigefinger von Politikern wie Annalena Baerbock und Botschafter Seibert.
Frau Goldstein berichtet auch von einem direkten Gespräch mit Friedrich Merz, bei dem sie die Kluft zwischen schönen Worten und Taten anprangerte.Was es jetzt brauche, seien mutige Politiker à la Trump oder Milei, die zwischen Tätern und Opfern zu unterscheiden wissen.
Ein düsteres, aber notwendig deutliches Gespräch über den Zustand jüdischen Lebens in Deutschland und Europa 80 Jahre nach der Shoah.