Zum Inhalt springen

Andrea Erzinger, Schönrednerin der Bildungsmisere

Andrea Erzinger, Schönrednerin der Bildungsmisere
00:00 / 00:00
🔊

Ganz knapp: →

Abnahme der Schülerleistungen in der Schweiz laut Pisa-Tests: Mathematik (521 auf 499 Punkte), Naturwissenschaften (506 auf 501 Punkte), Lesen (492 auf 470 Punkte) seit 2015. Schweiz bleibt im OECD-Vergleich auf guten Plätzen (Platz 9 in Mathematik, Platz 14 in Naturwissenschaften), Lesekompetenz fällt auf Platz 19. Bildungsausgaben pro Kopf sind seit 2000 um 70% gestiegen, durchschnittlich 24.000 Franken jährlich pro Kind. Andrea Erzinger sollte eine aktivere Rolle einnehmen, um auf die Probleme des Bildungssystems aufmerksam zu machen und Reformen voranzutreiben.

Das ist passiert: Schweizer Schüler werden immer schlechter. Das zeigen die Ergebnisse der Pisa-Rankings der letzten Jahre. Im Vergleich zu 2015 sank die Schweiz

  • in der Mathematik von 521 auf 499 Punkte, 
  • in den Naturwissenschaften von 506 auf 501 Punkte,
  • beim Lesen von 492 auf 470 Punkte. 


Das Problem: Weil die Schüler der meisten anderen westlichen Länder ebenfalls schlechter werden, kann sich die Schweiz im OECD-Vergleich dennoch in den oberen Rängen halten. Auch wenn sich Platz 19 bei der Lesekompetenz kaum noch beschönigen lässt, schliesst sie zumindest in der Mathematik mit Platz 9 und in den Naturwissenschaften mit Platz 14 immer noch passabel ab. Dahinter lässt es sich leicht verstecken, wenn man sich weigern will, das Versagen unseres Bildungssystems anzuerkennen.

Sponsored Content
Der Opel Corsa fährt jetzt elektrisch sportlich
100 PS machten den ersten Corsa GSi 1988 zum kleinen Spassmacher. Der neue Corsa GSE fährt elektrisch, leistet 281 PS und übersetzt den Hot-Hatch-Gedanken mit Sperrdifferenzial, Sportfahrwerk und starken Bremsen in die Gegenwart.