Ganz knapp: →
Abnahme der Schülerleistungen in der Schweiz laut Pisa-Tests: Mathematik (521 auf 499 Punkte), Naturwissenschaften (506 auf 501 Punkte), Lesen (492 auf 470 Punkte) seit 2015. Schweiz bleibt im OECD-Vergleich auf guten Plätzen (Platz 9 in Mathematik, Platz 14 in Naturwissenschaften), Lesekompetenz fällt auf Platz 19. Bildungsausgaben pro Kopf sind seit 2000 um 70% gestiegen, durchschnittlich 24.000 Franken jährlich pro Kind. Andrea Erzinger sollte eine aktivere Rolle einnehmen, um auf die Probleme des Bildungssystems aufmerksam zu machen und Reformen voranzutreiben.
Das ist passiert: Schweizer Schüler werden immer schlechter. Das zeigen die Ergebnisse der Pisa-Rankings der letzten Jahre. Im Vergleich zu 2015 sank die Schweiz
- in der Mathematik von 521 auf 499 Punkte,
- in den Naturwissenschaften von 506 auf 501 Punkte,
- beim Lesen von 492 auf 470 Punkte.
Das Problem: Weil die Schüler der meisten anderen westlichen Länder ebenfalls schlechter werden, kann sich die Schweiz im OECD-Vergleich dennoch in den oberen Rängen halten. Auch wenn sich Platz 19 bei der Lesekompetenz kaum noch beschönigen lässt, schliesst sie zumindest in der Mathematik mit Platz 9 und in den Naturwissenschaften mit Platz 14 immer noch passabel ab. Dahinter lässt es sich leicht verstecken, wenn man sich weigern will, das Versagen unseres Bildungssystems anzuerkennen.
