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«Am Ende sind wieder alle gleich. Hurra!»

«Am Ende sind wieder alle gleich. Hurra!»
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Schulen und Universitäten bieten vermehrt Nachteilsausgleiche für Schüler und Studenten an. Anträge beziehen sich auf verschiedene gesundheitliche und psychologische Probleme. Die Reaktionen des Studienleiters auf absurde Anträge der Eltern sind übertrieben und humorvoll. Der Studienleiter gewährt jedem Schüler außergewöhnliche Anpassungen, was die Idee von Fairness ins Lächerliche zieht. Es entsteht die Frage nach der tatsächlichen Chancengleichheit in einem System, das so viele Nachteilsausgleiche einführt.

Immer mehr Schulen und Universitäten gewähren Schülern und Studenten einen sogenannten Nachteilsausgleich, um gesundheitlich bedingte Benachteiligungen zu kompensieren. Solche Ausgleiche können bei Lernstörungen, ADHS, Autismus oder Depressionen beantragt werden und reichen von längeren Prüfungszeiten über flexible Abgabefristen bis hin zu speziellen Hilfsmitteln (siehe hier).

Der Studienleiter der Schule «Neunmalklug» wird von einer Horde von Eltern bestürmt.

Frau Brunner: Herr Studienleiter! Mein Sohn Max braucht unbedingt einen Nachteilsausgleich – er hat gestern zu lange Filme geschaut und ist darum geistig erschöpft.

Studienleiter: Aha, Netflix-Ermüdung… klar. Max bekommt 15 Minuten mehr Zeit für jede Klausur, um sich geistig zu regenerieren.

Herr Rühl: Meine Tochter Lisa… sie leidet darunter, dass sie an der Schule kein Handy nutzen darf. Ohne Chat-GPT kann sie aber keine Texte analysieren.

Studienleiter: Natürlich, wenn das so ist… Bringen Sie ein Attest eine Psychiaters, und Lisa darf als Einzige ihr Handy während der Prüfungen benutzen – wissenschaftlich fundiert.

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