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AfD-Politiker Gläser klagt gegen Einseitigkeit bei ARD und ZDF

AfD-Politiker Gläser klagt gegen Einseitigkeit bei ARD und ZDF
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Roland Gläser (AfD) kritisiert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wegen seiner Kosten und Einseitigkeit. Klage gegen Rundfunkbeitrag eingereicht, um Reform oder Abschaffung zu fordern. Betont die Rolle der AfD als echte Alternative, besonders für enttäuschte Wähler. Sieht alternative Medien als Chance für offene Debatte. Lehnt Zensurmaßnahmen ab und bekräftigt Meinungsfreiheit, wenn die AfD in die Regierungsverantwortung kommt. Hinweis auf die steigende AfD-Unterstützung in Westdeutschland trotz medialer Ausgrenzung.

Das Thema der heutigen Sendung

Der Bundestagsabgeordnete Roland Gläser (AfD) kritisiert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland als teuerstes System weltweit (rund 10 Milliarden Euro, weitgehend zwangsfinanziert), einseitig rot-grün dominiert, staatsnah und zunehmend irrelevant durch digitale Vielfalt und sinkende Nutzerzahlen bei Jüngeren. Er wirft den Sendern Framing, Desinformation (beispielsweise ein KI-manipuliertes Video beim ZDF) und Cancel Culture gegen abweichende Stimmen vor (etwa der Fall Julia Ruhs).

Er hat deshalb persönlich Klage gegen den Rundfunkbeitrag eingereicht. Er beruft sich dabei auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig (Oktober 2025), das erstmals die Möglichkeit eröffnet, den Beitrag zu verweigern, wenn nachweislich keine ausgewogene Berichterstattung vorliegt. Er ruft zu Massenklagen und Unterstützung durch Beitragszahler-Organisationen auf, um das System zu reformieren oder abzuschaffen.

Gläser betrachtet staatliche Medien nicht als Feinde und attestiert ihnen eine wichtige Aufgabe. Er kritisiert aber eine massive Einseitigkeit im «Mainstream». Alternative Medien und Plattformen (beispielsweise X unter Musk) sieht er als Chance für freie Debatte. Er lehnt Zensurmassnahmen (DSA, Klarnamenpflicht, NetzDG-Verschärfungen) ab und verspricht für den Fall, dass die AfD in Regierungsverantwortung gelangt, die Wiederherstellung von Rechtsstaat und Meinungsfreiheit ohne Verfolgung von Opposition.

Gläser betont den rechten, aber nicht rechtsextremen Charakter seiner Partei und sieht in ihr eine echte Alternative – auch für enttäuschte FDP-Wähler (libertär-konservativ). Die Brandmauer der anderen Parteien werde bröckeln, da die AfD inzwischen auch in Westdeutschland (Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg) bei 19 bis 20 Prozent angelangt sei – trotz medialer und politischer Ausgrenzung. Wirtschaftskrise (Autoindustrie, Energie, Demografie) treibe den Unmut und stärke die AfD langfristig.