Ganz knapp: →
Sechs Städte haben ihre Tempo-20-Zonen um 60 Prozent ausgeweitet. Tempo-20-Zonen sind Bereiche, in denen maximal 20 km/h gefahren werden darf, und Fußgänger überall Vortritt haben. SVP-Nationalrat Rémy Wyssmann bezeichnet den Trend als rechtsmissbräuchlich und fordert gesetzliche Maßnahmen zur Regulierung. Kritiker befürchten, dass dies zur Diskriminierung von Autofahrern führen könnte, da die Bedingungen für den Verkehr weiter eingeschränkt werden.
Die Fakten: Laut einer Erhebung des Onlinemagazins «Streetlife» haben sechs Städte ihre Begegnungszonen mit Tempo 20 seit 2021 um 60 Prozent ausgebaut (siehe hier).
Warum das wichtig ist: 20 ist das neue 30. Während politisch erbittert über die Errichtung weiterer Tempo-30-Zonen gestritten wird, wurden die Tempo-20-Zonen weitgehend unbemerkt deutlich ausgebaut. In diesen sind die Bedingungen für Autofahren noch restriktiver.
Das Zitat: «Das ist für mich klar rechtsmissbräuchlich.» (SVP-Nationalrat Rémy Wyssmann zum Trend zu mehr Tempo-20-Zonen, siehe hier)
