Ganz knapp: →
Muslime stellen in der JVA Lenzburg 40% der Insassen, obwohl ihr Bevölkerungsanteil in der Schweiz nur 6% beträgt. Über 70% der Insassen wegen Delikten gegen Leib und Leben sind Ausländer, 43% davon sind Muslime. In Sexualdelikten sind 59% der Täter Ausländer, 23% Muslime; bei Betäubungsmitteldelikten sind es 85% Ausländer und 42% Muslime. Ein erheblicher Anteil der Häftlinge mit Schweizer Pass hat einen Migrationshintergrund. Die Politik versucht, die Probleme zu relativieren, doch ohne gezielte Auswahl bei der Zuwanderung bleibt oft nur die Schadensbegrenzung im Strafvollzug.
Die Fakten: In der Justizvollzugsanstalt (JVA) Lenzburg – dem zweitgrössten Gefängnis der Deutschschweiz – machen Muslime vier von zehn der Insassen aus, die wegen Delikten gegen Leib und Leben inhaftiert sind. Dabei machen Muslime nur gut sechs Prozent der Schweizer Bevölkerung aus.
Warum das wichtig ist: Die extreme Überrepräsentation von Ausländern im Allgemeinen und Muslimen im Spezifischen sagt viel darüber aus, welche Probleme sich die Schweiz mit der Zuwanderung eingehandelt hat.
