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265’000 Franken pro Jahr für eine nutzlose Meldestelle

265’000 Franken pro Jahr für eine nutzlose Meldestelle
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Externe Meldestelle für Asylzentren ab Herbst 2026. Kosten von bis zu 265.000 Franken jährlich, trotz geringem Aufkommen an Beschwerden. Pilotphase erwies Unregelmäßigkeiten als Ausnahme, kein nennenswerter Einfluss auf das Klima in den Asylzentren. Schwerpunkt der meisten Meldungen lag auf Verpflegung und Hygiene, nicht auf schwerwiegenden Vorfällen. Strukturelle Probleme wie Überbelegung und individuelle Faktoren sind wahrscheinliche Ursachen für Konflikte.

Die Fakten: Ab Herbst 2026 wird das Schweizerische Arbeiterhilfswerk im Auftrag des Staatssekretariats für Migration (SEM) eine externe Meldestelle für die Asylzentren des Bundes betreiben. Asylbewerber und Mitarbeiter sollen dort «allfällige Unregelmässigkeiten» in den Unterkünften melden können. 

Warum das wichtig ist: Die Pilotphase hatte gezeigt, dass Unregelmässigkeiten in den Asylzentren die Ausnahme darstellen und eine Meldestelle kaum Einfluss auf die Stimmung der Asylbewerber hat. Trotzdem wird der Bund jährlich bis zu 265'000 Franken für die Meldestelle aufwenden – zusätzlich zum bestehenden internen Beschwerdemanagement.